Langer MalSamstag 17.02.18

Samstag, der 17.02. , 10.00 – 17.00 Uhr

Es gibt Zeit für längere Arbeitsprozesse und Entwicklungen, Experimente und Vertiefendes. Schwerpunkt liegt in Bereich Acrylmalerei. Mitbringen bitte: Keilrahmen, Pappen, Papier nach persönlichen Bedarf, eigene Pinsel, Werkzeuge und Farben, wenn vorhanden.

Sonderthema: einen Keilrahmen selbst aufziehen

Individuelle Malgründe selbst herstellen. Ca. 60 Minuten, für Interessierte innerhalb des Tagesworkshops. Absprache bei Anmeldung

Getränke sind da, schön wäre es, wenn jeder Teilnehmer etwas für ein Buffet mitbringen könnte.

Dauer: 7 Std.

Preis: 70,00€, plus Material nach Bedarf

Interessierte melden sich bitte bei Britta Chr. Keller

per Mail : pinselundstein@t-online.de

http://www.PinselundStein.de

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Finde die Nilgans

Nilgänse, so habe ich gelernt, wurde irgendwann in England eingeführt. Seit einigen Jahren breite sie sich aber auch nach Nordeuropa aus.

Die Beiden habe ich eher gehört als gesehen, als ich am Wochenende einen wundervollen Nebelspaziergang durch die Luhewiesen von Salzhausen machte. Fairerweise gebe ich zu, dass ich sie auch erst als das erkannt habe was sie sind, als ich die Fotos am Computer vergrößert habe.

 

Häutungen

Häutungen

Häutungen passieren überall, zu jederzeit. Sowohl körperlich als auch seelisch oder inhaltlich.

Obwohl wir von der Notwendigkeit der Erneuerung wissen überrascht uns der Vorgang immer wieder. Manchmal kommt er leise und langsam, sodass wir ihn erst bemerken, wenn er schon weit fortgeschritten ist. Die plötzliche Erkenntnis überfällt uns. Kommt ungelegen, unerwartet, passt nicht in unsern Lebensplan.

Selten ist dieser Prozess schmerzfrei. Wie lange er dauert, vollkommen ungewiss. Man kann sich zurückziehen und warten bis alles zu Ende ist. Weitermachen wie bisher. Sich ablenken mit Arbeit und Aktivitäten. Versuchen, die dem Prozess innewohnende Kraft zu lenken. Sich treiben lassen.

Für welchen Weg man sich auch entscheidet, so bleibt doch immer die Ungewissheit was am Ende zum Vorscheinen kommt. Lange bleibt das Ziel im Dunklen. Vereinzelt mag man Lichtpunkte wahrnehmen. Ob sie uns allerdings das nahe Ziel erahnen lassen oder aus der Vergangenheit nach leuchten erkennen wir oft erst, wenn wir die Häutung für abgeschlossen halten.

Britta Chr. Keller

Salzhausen, Juli 2009